Ukraine-Krieg – UNO-Untersuchungskommission dokumentiert Kriegsverbrechen


Das unabhängige Gremium präsentierte seine Erkenntnisse vor dem Menschenrechtsrat in Genf vor. Der ehemalige Richter des Europäischen Gerichtshofs, Møse, berichteteunter anderem von sexuellen Gewalttaten russischer Soldaten. Die Opfer der Verbrechen seien zwischen vier und 82 Jahre alt gewesen. Dokumentiert wurden Fälle in der Anfangsphase der russischen Invasion in den Regionen Kiew, Tschernihiw, Charkiw und Sumy. Bei Besuchen an diesen Kriegsschauplätzen fiel der Kommission eine hohe Zahl an Hinrichtungen auf. Opfer seien oft vor ihrem Tod gefoltert worden, etwa durch Schläge und Elektroschocks. Die Kommission dokumentierte auch zwei Fälle, in denen russische Soldaten von ukrainischen Einheiten misshandelt worden seien.

Diese Nachricht wurde am 23.09.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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