Streit mit Lanxess-Arena: SPD schlägt Verkehrslösung vor




Streit in Deutz: Die Lanxess-Arena missfällt der Plan der Stadt Köln, die vierspurige Gummersbacher Straße zweispurig zu machen. Ein Vorschlag soll helfen.Die vierspurige Gummersbacher Straße, die direkt an der Lanxess-Arena liegt, soll künftig nur noch zwei statt vier Spuren für den Autoverkehr haben. Die beiden anderen sollen in Radspuren umgewandelt werden, berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger”. Lanxess-Arena-Chef Stefan Löcher finde die Idee gar nicht gut und befürchtet Probleme. “Wie Sie wissen, dient die Gummersbacher Straße der Lanxess-Arena im Veranstaltungsgeschäft als Haupttangente – dies gilt sowohl für den Logistiktransfer als auch für die Besucherströme“, schreibt Löcher in einem Brief an Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Das Verkehrsdezernat erwarte unterdessen “keine maßgeblichen verkehrstechnischen Verschlechterungen” bei den Plänen. Das habe auch eine Verkehrszählung ergeben. Es sei vorgesehen, separate Abbiegespuren für Autofahrer einzurichten, die vor einer Veranstaltung in das Parkhaus der Lanxess-Arena fahren wollen, so der “Kölner Stadt-Anzeiger”.CDU, SPD und FDP verstehen Sorgen des Arena-ChefsCDU, SPD und FDP sehen die Pläne der Stadt eher skeptisch – die SPD schlägt nun sogar eine Lösung vor: eine Pop-up-Autospur für Events in der Lanxess-Arena soll Abhilfe schaffen.Auch die FDP hält eine ähnliche Alternative für denkbar: Auf der Gummersbacher Straße könne man zwei Radfahrspuren sowie drei Fahrspuren für den Autoverkehr einrichten und den mittleren Fahrstreifen vor Veranstaltungsbeginn in Richtung Westen und hinterher in Richtung Osten freigeben. Zu allen übrigen Zeiten bliebe der mittlere Streifen gesperrt, so der “Kölner Stadt-Anzeiger”. Welche Lösung aufploppt, die alle Beteiligten zufrieden stellt, bleibt abzuwarten.



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