So fordern Bausparer jetzt ihre Gebühren zurück



Immobilienmarkt

Bau eines neuen Hauses in Schwerin. Wer in Deutschland zur Finanzierung der Immobilie auf einen Bausparvertrag gesetzt hat, kann Kontogebühren zurückfordern, entschied der BGH.



(Foto: dpa)

Frankfurt Es ist ein Urteil mit Signalwirkung. Bausparkassen dürfen von ihren Kunden in der Sparphase keine pauschale Gebühr wie ein Jahresentgelt verlangen, entschied der Bundesgerichtshofs (BGH) vor wenigen Tagen.

Ein solches Entgelt benachteilige die Bausparer unangemessen, weil damit Kosten für Verwaltungstätigkeiten auf sie abgewälzt würden, argumentierten die Juristen.

Die obersten Zivilrichterinnen und -richter in Karlsruhe erklärten eine Klausel in den Bausparbedingungen der BHW Bausparkasse für unwirksam, wonach in der Sparphase für jedes Konto zwölf Euro im Jahr fällig werden.

Die Folgen der Entscheidung könnten weitreichend sein. Knapp 24 Millionen Bausparverträge gibt es in Deutschland, jeder zweite Haushalt hat rechnerisch einen solchen Vertrag – und viele Bausparkassen verlangten nach Darstellung von Verbraucherschützern zuletzt ähnliche Gebühren wie die beklagte BHW Bausparkasse.

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