Schuss durch Wohnungstür auf Nachbarin – Mann vor Gericht | NDR.de – Nachrichten


Stand: 21.11.2023 14:49 Uhr

Ein knappes halbes Jahr nach einem Schuss durch die Wohnungstür seiner Nachbarin hat am Dienstag der Prozess gegen einen 49-Jährigen begonnen. Er muss sich wegen versuchten Mordes vor dem Hamburger Landgericht verantworten.

Laut Staatsanwaltschaft soll er aus “rechtsradikaler und fremdenfeindlicher Gesinnung” am 27. Mai dieses Jahres mit einem Repetiergewehr auf die geschlossene Wohnungstür seiner Nachbarin geschossen haben, um sie zu töten. Das abgefeuerte Projektil habe die Tür sowie eine Kommode durschlagen und sei in der Wand steckengeblieben, hieß es.

Weitere Waffe bei Angeklagtem entdeckt

Nach damaligen Angaben der Polizei hatte sich die 24-jährige Nachbarin gemeinsam mit einer Verwandten in der Erdgeschosswohnung im Stadtteil Niendorf aufgehalten. Sie wurden nicht verletzt. Neben dem Repetiergewehr soll der Angeklagte in seiner Wohnung im Stadtteil Niendorf auch eine Schrotflinte und zwanzig Patronen ohne waffenrechtliche Erlaubnis aufbewahrt haben.

Das Gericht hat acht weitere Verhandlungstermine angesetzt. Das Urteil könnte am 26. Januar verkündet werden.

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Krankenwagen stehen am Abend in einer Straße im Hamburger Stadtteil Niendorf © TV Newskontor

Der 48-Jährige soll mit einem Gewehr geschossen haben. Die Hamburger Polizei fand in seiner Wohnung weitere Waffen und Nazi-Symbole.
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21.11.2023 | 19:00 Uhr

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