SAP führt Mobilitätsbudget als Alternative zum Dienstwagen ein



Radfahrer in Berlin

Aus dem Mobilitätsbudget von SAP lassen sich unter anderem auch Radreparaturen bezahlen.


(Foto: Imago/Westend61)

Düsseldorf SAP führt als einer der ersten deutschen Konzerne ein sogenanntes Mobilitätsbudget flächendeckend als Alternative zum Dienstwagen ein. Ab dem 1. April haben alle berechtigten SAP-Beschäftigten die Option, mit einem monatlichen Budget auszuwählen, ob sie privat mit dem Zug, Scooter, Mietwagen, Taxi oder der Straßenbahn fahren wollen. Auch die Fahrradreparatur wird beispielsweise bezahlt.

Die Einführung hat Signalwirkung. Der Softwarekonzern verfügt mit insgesamt 17.000 Fahrzeugen über die mit Abstand größte Dienstwagenflotte deutscher Unternehmen. Das Angebot kommt intern gut an. „Das Interesse ist riesig“, sagt Flottenchef Stefan Krautwasser.

Der Schritt zeigt, dass der Dienstwagen an Strahlkraft verliert. Für junge Mitarbeiter zieht das eigene Auto nicht mehr so sehr als Statussymbol. SAP will mit dem Mobilitätsbudget als Arbeitgeber attraktiver werden.

Angesprochen werden vor allem Mitarbeitende, die bislang keinen Dienstwagen haben oder haben wollen. „Die Idee kommt auch bei jungen Talenten und Bewerbern gut an, allein das dürfte mögliche Mehrkosten rechtfertigen“, sagt Krautwasser.

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