Rohstoff für E-Auto-Batterien: Härtetest für die Lithium-Rally



Lithium-Abbau in der Atacama-Wüste in Chile

Der chilenische Bergbaukonzern SQM fördert in der Atacama-Salzwüste im Norden des Landes Lithium.



(Foto: dpa)

Frankfurt Es ist als Bestandteil in E-Auto-Batterien derzeit einer der gefragtesten Rohstoffe: Lithium. Einen Ersatz gibt es zurzeit nicht, weiß Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank: „Die meisten Experten gehen davon aus, dass es auch in 20 Jahren noch gebraucht wird.“

Dementsprechend fulminant ist auch die Preisentwicklung. Während der Preis im Coronajahr 2020 noch am Boden lag, hat der Preis für Lithiumkarbonat dieses Jahr eine rasante Klettertour hingelegt, unterbrochen nur von einem kleinen Zwischentief im Frühjahr. Seitdem geht es wieder bergauf.

Aktuell kostet eine Tonne Lithiumkarbonat am chinesischen Spotmarkt fast 82.000 US-Dollar – das ist nicht nur fast doppelt so viel wie zu Jahresbeginn, sondern auch etwa 14-mal so viel wie am absoluten Tiefpunkt im Juli 2020, als lockdownbedingte Produktionsbeschränkungen die Nachfrage drückten.

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