Nur Pep Guardiola stoppt Erling Haaland – Max Eberl beklagt Gesichtsverlust


Nach seiner Fünf-Tore-Gala gegen RB Leipzig wird Erling Haaland mit Superlativen überschüttet. Die Leipziger müssen sich jetzt erst einmal schütteln.

Erling Haaland zeigt es an: Fünf Tore hat er gegen RB Leipzig erzielt.

Erling Haaland zeigt es an: Fünf Tore hat er gegen RB Leipzig erzielt.Nick Potts/PA Wire/dpa

Pep Guardiola musste sich für die Auswechslung von Erling Haaland rechtfertigen – doch RB Leipzig ersparte der Trainer von Manchester City nach dem Rekord-Fünferpack des Norwegers beim 0:7-Debakel so eine womöglich noch schlimmere Schmach. „Am Ende haben wir hier ein bisschen das Gesicht verloren. Das soll nicht sein, dafür sind die Jungs auch viel zu gut“, sagte RB-Sportchef Max Eberl nach dem krachenden Achtelfinal-Aus in der Königsklasse.

Nur zu gern hätte Haaland am Dienstagabend die Bestmarke für die meisten Tore in einem Champions-League-Spiel gebrochen, die er sich nun unter anderen mit Weltmeister Lionel Messi teilt. Doch Guardiola ließ den mit Superlativen überschütteten 22-Jährigen nicht. „Ich weiß, dass Leo fünf Tore gemacht hat, ich erinnere mich genau daran“, berichtete Guardiola, der einst Coach von Messi beim FC Barcelona war.

„Aber es ist unglaublich, dass er (Haaland) das in 60 Minuten geschafft hat, das ist bei Leo nicht der Fall. Aber Erling ist sehr jung, und das muss ein zusätzlicher Grund sein, Leos Rekord zu brechen“, erklärte der einstige Bayern-Trainer nach dem erschreckend einseitigen Achtelfinal-Rückspiel.

Max Eberl will sich nicht über den Elfmeter zum 0:1 aufregen

Eberl setzte die höchste Pleite in der Champions-League-Geschichte nach dem 1:1 im Hinspiel schwer zu. Zwar könne man nach dem mehr als umstrittenen Handelfmeter und bei den ersten beiden Toren diskutieren, ob das vom Regelwerk so gepasst habe. „Aber bei einem 7:0 müssen wir uns darüber nicht aufregen“, stellte Eberl fest.