Noch 190 freie Ausbildungsplätze im Landkreis St. Wendel


Im Landkreis St. Wendel sind derzeit noch 190 unbesetzte Ausbildungsplätze verfügbar, darunter 34 im Baugewerbe, wie von der IG BAU Saar-Trier berichtet wird. Diese Information basiert auf aktuellen Daten der Arbeitsagentur. Ute Langenbahn, Bezirksvorsitzende der IG BAU Saar-Trier, betont, dass es noch nicht zu spät ist, sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden. Jugendliche haben immer noch die Möglichkeit, bis weit in den Herbst hinein eine Ausbildung zu beginnen.

Langenbahn hebt die Vorteile einer Berufsausbildung hervor, insbesondere für praktisch veranlagte Menschen. Sie betont, dass es von Anfang an praktische Arbeit gibt und die Auszubildenden bereits frühzeitig ein Einkommen verdienen, wobei sie auf das attraktive Einstiegsgehalt von 935 Euro pro Monat im Baugewerbe hinweist. Im dritten Ausbildungsjahr steigt dieses auf 1.495 Euro.

Die Bezirksvorsitzende betont, dass eine Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie „sichere Jobs“ bietet, einschließlich im Bauwesen, wo ständig Straßen, Brücken, Gleise und vor allem Wohnungen gebaut werden. Sie weist auch auf das „Mammutprogramm der Klimasanierungen“ von Gebäuden hin und betont den Vorteil einer eigenen Altersvorsorge im Baugewerbe.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den die IG BAU Saar-Trier unterstreicht, ist die Tatsache, dass Ausbildungen „gute Perspektiven bieten“. Die Karriereleiter kann schnell erklommen werden, und der Meisterbrief spielt eine bedeutende Rolle, sowohl im Handwerk als auch in der Industrie. Als Polier hat man die Möglichkeit, ganze Baustellen zu managen.

Abschließend merkt Langenbahn an, dass die Entscheidung, sich jetzt nach einem Ausbildungsbetrieb umzusehen, ein kluger Start in das Berufsleben ist. Sie bedauert jedoch, dass von den 702 gemeldeten Ausbildungsplätzen im Kreis St. Wendel für das aktuelle Ausbildungsjahr immer noch 27 Prozent unbesetzt sind.

Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt



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