Naturkatastrophen – Kanada investiert 1,2 Milliarden Euro in Klima-Anpassungsmaßnahmen


Ein umgestürzter Baum liegt auf einem Haus, nachdem der Wirbelsturm "Fiona" an der kanadischen Ostküste Schäden verursacht hat.

Zuletzt verursachte der Wirbelstrum “Fiona” schwere Schäden an der kanadischen Ostküste. (Darren Calabrese / Canadian Press / Darren Calabrese)

Die sogenannte Klimaanpassungsstrategie wird demnach Programme finanzieren, um das Land und seine Einwohner vor den Auswirkungen von Hitzewellen, dem steigenden Meeresspiegel sowie tauenden Permafrostböden zu schützen. Unter anderem sollen 15 neue urbane Nationalparks gegründet und 30 Prozent der Land- und Wasserflächen für den Erhalt der Biodiversität unter Schutz gestellt werden. Zu den Zielen gehört auch, den Kanadiern das Risiko von Naturkatastrophen zu verdeutlichen.

Nach Angaben des Ministers für öffentliche Sicherheit, Blair, geht die Regierung davon aus, dass die jährlichen Kosten für Naturkatastrophen in Kanada bis zum Jahr 2030 auf mehr als 11 Milliarden Euro steigen werden. Damit könnten die Anpassungsmaßnahmen ein 15-faches der ausgegebenen Investitionen einsparen.

Diese Nachricht wurde am 25.11.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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