Kaufland erklärt Kunden die Folgen beim Einkauf



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Von: Dominik Jahn

Für Kunden und Händler bedeutet das Aus für das Maestro-System in 2023 eine Umstellung. Mit Kaufland hat sich ein Lebensmittelunternehmen zu den Folgen für Einkaufen geäußert. Einige Händler müssen wohl mit zusätzlichen Kosten rechnen.

Rund um den Lebensmittelhandel wurden zuletzt viele Themen diskutiert. Zu bestimmten Punkten haben sich einige Unternehmen bereits geäußert. Auf Nachfrage von echo24.de gab es im November 2022 für eine mögliche Maskenpflicht beim Einkaufen von Kaufland und Lidl klare Vorgaben. Und auch über mögliche Folgen für Kunden nach dem Aus der Maestro-Karte wurde zuletzt immer wieder mal spekuliert.

Ab Juli 2023 soll es die Maestro-Funktion für neue Girokarten nicht mehr geben. Das Problem: In einigen Geschäften ist die EC-Karte das einzig akzeptierte bargeldlose Zahlungsmittel. Zuletzt hatte die Sparkasse ihren geplanten Nachfolger die beliebte Karte vorgestellt – die neue Sparkassen-Card. Doch was kommt mit der Umstellung auf die Händler wie Kaufland, Lidl und Co. zu?

Ende der Maestro-Funktion beim Einkaufen: Händler müssen sich Umstellen

Laut Handelsblatt hatten die Meldungen über das Ende der Maestro-Funktion der Girokarte viele Händler „aufgeschreckt“. Für einige von ihnen bedeutet die Veränderung eine Umstellung des Bezahlsystems – und damit unter Umständen auch weitere Kosten.

Kaufland
Neckarsulm
1984 in Neckarsulm
21 Milliarden Euro (2019)

Dem Bericht zufolge gilt: „Wer bereits über ein Kartenlesegerätverfügt, muss dieses lediglich für die Annahme von Kreditkarten freischalten lassen. Dafür ist meist noch weiterer Vertrag(szusatz) notwendig, da Kreditkartenzahlungen oft über einen anderen Dienstleister (Acquirer) als EC-Zahlungen abgewickelt werden“. Auf einige Händler werden damit weitere Kosten zukommen. Doch wie sieht es bei den großen Lebensmittelhändlern der Schwarz-Gruppe aus? Was kommt auf Kaufland und Lidl zu?

Aus für Maestro-Karte: So geht Kaufland mit der Umstellung um

Gegenüber echo24.de hat sich Kaufland zu der Umstellung und möglichen Folgen für Kunden und das Unternehmen geäußert. Demnach hat man im Laufe der Zeit bereits das „Angebot entsprechend der technischen Entwicklung sowie den Erwartungen der Verbraucher ausgebaut“.

Kaufland-Kunden können in den Filialen laut eigener Angaben mit Girocard, Visa, Mastercard, American Express sowie Maestro, Vpay, GooglePay und ApplePay bezahlen – „die Kontaktlosfähigkeit der Karten beziehungsweise Geräte vorausgesetzt“.

Kaufland ist gut auf die Umstellung nach Aus für Maestro-System vorbereitet

Größere Probleme soll es laut Kaufland mit der Abschaffung des Maestro-Systems nicht geben. Eine Umstellung sei dafür nicht notwendig, erklärt der Lebensmittel-Riese aus Neckarsulm: „Die geplante Abschaffung der Maestro-Funktion für neue Girokarten führt zu keinen Einschränkungen bei der Kartenzahlung für die Kunden in unseren Filialen und hat auch keine Auswirkung auf unsere Kartenterminals.“

Der Lebensmittel-Riese hat sich zuletzt auch über eine mögliche Verkürzung der Öffnungszeiten geäußert. Hier sieht man aber die Entscheidung bei den Kunden liegen, wie das Unternehmen auf Nachfrage durchblicken ließ.



Quellenlink https://www.fr.de/verbraucher/lidl-kaufland-ec-karte-maestro-kunden-umstellung-bezahlen-einkaufen-sparkasse-2023-girocard-schwarz-zr-91881318.html?cmp=defrss