Junge Russen berichten, wie sich die Stimmung verändert



Polizisten nehmen einen Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Teilmobilisierung fest

Der russische Staat zieht junge Menschen in Russland ein, um als Soldaten in der Ukraine zu dienen.


(Foto: IMAGO/ITAR-TASS)

Am Mittwochmorgen, kurz nach der Fernsehansprache Wladimir Putins, gerieten viele Russen in Panik. Aufgrund der vom Präsidenten angekündigten Teilmobilmachung stieg sowohl die Nachfrage nach Tickets für visafreie Länder als auch die Google-Suche nach „Wehrdienstverweigerung“ sprunghaft an.

Der Kreml gab das Versprechen, dass die erste Runde nur diejenigen betrifft, die bereits gedient haben oder die an militärischen Lehrstühlen für Männer mit besonders wertvollen Spezialisierungen für die Armee ausgebildet wurden. Daran glauben offenbar die wenigsten. In Wirklichkeit gibt es in dem Präsidialdekret keinen Rahmen für die Zugehörigkeit zu einer Gruppe – und in der Tat kann fast jeder eingezogen werden.

Wie wird die breite Masse darauf reagieren? Wir haben ersten Reaktionen von Russen gesammelt, die unmittelbar davon betroffen sind – von Männern im potenziellen Wehrpflichtalter. Dabei baten einzelne Befragte darum, nicht mit ihrem richtigen Namen und Alter zitiert zu werden. Aus Angst vor Konsequenzen.

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