Fußball – Bundestrainer Flick bedauert Bierhoffs Vertragsauflösung beim DFB


DFB-Direktor Bierhoff (links) zusammen mit Bundestrainer Flick.

Der bisherige DFB-Direktor Bierhoff (links) zusammen mit Bundestrainer Flick im August dieses Jahres. (picture alliance/dpa | Tom Weller)
“Unsere Zusammenarbeit war immer von Loyalität, Teamgeist, Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt”, wurde Flick in einer Mitteilung auf der DFB-Homepage zitiert. “Meinem Trainerteam und mir fällt im Moment die Vorstellung schwer, wie die durch Olivers Ausscheiden entstehende Lücke fachlich und menschlich geschlossen werden kann.” Zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich der Bundestrainer in der Stellungnahme nicht. Kurz nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft aus der WM hatte er aber gesagt, er wolle als Nationaltrainer weitermachen.

Vertrag mit Bierhoff aufgelöst

Gestern hatten Bierhoff und der DFB den noch bis zur Heim-EM 2024 laufenden Vertrag aufgelöst. Bierhoff lenkte seit 2004 die Geschicke der Nationalmannschaft – zuerst als Teammanager und später als Direktor.

Der 54-Jährige erklärte, nach 18 Jahren in verantwortlichen Positionen beim Deutschen Fußball-Bund mache er damit den Weg frei für neue Weichenstellungen. Ihn schmerze das Abschneiden der Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften in Russland und Katar. Er gehe deshalb auch nicht ohne die nötige Selbstkritik. Einige Entscheidungen hätten sich nicht als die richtigen erwiesen. Das bedauere niemand mehr als er, betonte Bierhoff.

Für morgen ist ein Treffen zwischen DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Bundestrainer Hansi Flick und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke geplant. Dabei soll es eine sportliche Analyse des Turniers in Katar geben.

Diese Nachricht wurde am 07.12.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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