Fünf Tiere kommen ins Tierheim


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Von: Tanja Kipke

Lockig und noch ganz klein: Fünf Pudelwelpen kamen aus einem Transporter in das Tierheim Aschaffenburg.
Lockig und noch ganz klein: Fünf Pudelwelpen kamen aus einem Transporter in das Tierheim Aschaffenburg. © 5VISION.NEWS

Die Polizei Unterfranken hat bei einer Kontrolle auf der A3 in einem Transporter 98 Hundewelpen entdeckt. Fünf Tiere kamen ins Tierheim, der Rest durfte „weiterfahren“.

Aschaffenburg – In der Nacht auf Mittwoch (22. März) hielt die Polizei auf der A3 gegen 3.10 Uhr einen Transporter an. Der VW-Crafter war zu einem professionellen Tiertransporter ausgebaut. Die Beamten entdeckten im Wagen 98 Hundewelpen in Käfigen. Ziel des Transporters mit ungarischer Zulassung sei Belgien gewesen. Obwohl die Fahrer die entsprechenden Papiere vorlegen konnten, hatten die Polizisten Zweifel an der Rechtmäßigkeit. Daher zogen die Beamten das zuständige Veterinäramt sowie das Tierheim Aschaffenburg zur Kontrolle hinzu. 

98 Welpen in Transporter entdeckt: Tierheim untersucht Hunde

„Wir haben einen Anruf auf unserem Notfallhandy erhalten“, erzählt stellvertretende Tierheimleitung Christiane Eisenbach in einem Statement. Die Tierschützer bereiteten sich darauf vor, im Notfall alle 98 Welpen aufzunehmen. Man beschloss sich, den Transporter genauer auf dem Parkplatz des Tierheims zu kontrollieren. „Die Welpen wurden genauer begutachtet“. Eisenbach erklärt, dass sich nun fünf Pudelwelpen bei ihnen im Tierheim befinden. „Diese wurden aus dem Transporter geholt, weil sie wohl noch zu jung und in keinem guten Zustand waren“.

Was mit den Tieren jetzt geschieht, müsse noch geklärt werden. „Erstmal sind sie zur Pflege bei uns“. Es könne aber durchaus sein, dass die Tiere nach Genesung wieder zu den Besitzern zurückkommen. Der Transporter durfte mit den verbliebenen 93 Hunden dann weiterfahren.

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Fälle von Welpentransporten beschäftigt Polizei immer wieder

Das Tierheim Aschaffenburg macht auf Facebook auf den Vorfall aufmerksam: „Leider Alltag auf den Straßen. Bitte kauft keine Hunde bei unseriösen Anbietern!“

Im letzten Jahr schockierte ein Vorfall, bei dem die Beamten 72 Welpen in einem Wagen vorfanden, der Zustand der Tiere war erschütternd. „Die Fahrt bis Portugal hätte ihren sicheren Tod bedeutet“, waren sich Tierschützer damals sicher. (tkip)

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