FC Bayern | "Alles Gute": Thomas Müller verabschiedet sich von Nagelsmann




Nach dem Aus von Julian Nagelsmann als Bayern-Trainer nahmen einige Spieler emotional Abschied. Nun meldet sich auch Müller – allerdings deutlich knapper.Ein Bild von einem Handschlag und ein paar freundliche Worte: Auch Thomas Müller hat nun auf die Entlassung von Julian Nagelsmann als Bayern-Trainer reagiert und seinem nun Ex-Coach alles Gute gewünscht.In der Story seines Instagram-Profils teilte der Bayern-Stürmer ein Bild von sich, auf dem er Nagelsmann die Hand gibt, und schreibt dazu: “Danke dir und deinem Team für euren Einsatz, lieber Julian Nagelsmann. Alles Gute und bis bald.” Dazu setzt Müller das Emoji eines vierblättrigen Kleeblattes.Nach dem Rauswurf Nagelsmanns und der Verpflichtung Thomas Tuchels als dessen Nachfolger auf der Bayern-Bank ist Müller nicht der erste Spieler, der seinem Ex-Coach eine Nachricht hinterlässt. So schrieb Leon Goretzka ebenfalls bei Instagram: “Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit. Eine Zusammenarbeit, die jederzeit von Vertrauen, Spaß und gegenseitiger Wertschätzung geprägt war. Du bist ein großartiger Mensch und Trainer, dem wir alle von Herzen nur das Allerbeste wünschen. Es liegt nun an uns, deine Arbeit erfolgreich zu Ende zu bringen. Danke für alles.”Goretzka weilt momentan bei der Nationalmannschaft, gewann mit dem DFB-Team am Samstagabend gegen Peru 2:0. Auch danach äußerte er sich sehr positiv über den entlassenen Trainer. “Ich würde lügen, wenn uns die letzten Tage nicht betroffen gemacht haben. Das ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen”, sagte er am ZDF-Mikrofon. Goretzka: Keine Risse zu NagelsmannAuch Mannschaftskollege Joshua Kimmich hatte sich geäußert. Das Fußballgeschäft habe “wenig Liebe und wenig Herz”, sagte der 28-Jährige. “Wir müssen lernen, damit umzugehen und mit der Entscheidung leben”, so Kimmich. Und weiter: “Am Ende des Tages ist es immer enttäuschend, wenn es zu einem Trainerwechsel kommt, weil das heißt, dass wir Spieler versagt und die Leistung nicht kontinuierlich auf den Platz gebracht haben und gute Ergebnisse erzielen konnten.”Auf die Nachfrage von Reporterin Claudia Neumann, Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic habe gesagt, dass es Risse in der Mannschaft gegeben habe und ob er das bestätigen könne, reagierte Goretzka verhalten: “Ich wäre ja doof, wenn ich meinem Chef widersprechen würde. Ich persönlich hatte sicherlich keine Risse zu Julian. Aber ich weiß nicht, wie das bei anderen Spielern war.”Anders als Goretzka und Kimmich war Thomas Müller unter Nagelsmann kein unangefochtener Stammspieler mehr. Im Kalenderjahr 2023 spielte er nur zweimal die vollen 90 Minuten, kam drei weitere Male immerhin auf über 80 Minuten. Gegen Leipzig (sieben Minuten), Köln (22), Gladbach (16), Augsburg (18) sowie im Champions-League-Hinspiel gegen Paris (14) musste Müller große Teile des Spiels von der Bank betrachten. Ob sein kurzes Statement damit zu tun hat, ist allerdings offen.



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