Es wird darüber nachgedacht, Russland rauszuwerfen


Im Trägerverein des Museums Karlshorst sitzen Deutschland, Russland, Belarus und die Ukraine. Wie es weitergeht, sei nicht geklärt, sagt sein Leiter Jörg Morré.

Der sowjetische Panzer, der vor dem Museum Karlshorst in Berlin-Karlshorst steht. Zu DDR-Zeiten hieß das Haus Kapitulationsmuseum.

Der sowjetische Panzer, der vor dem Museum Karlshorst in Berlin-Karlshorst steht. Zu DDR-Zeiten hieß das Haus Kapitulationsmuseum.Jürgen Ritter/Imago

Was für ein deutsches Museum gibt es noch, vor dem ein sowjetischer Panzer steht? Und was machen sie im Museum Karlshorst jetzt damit? Und was ist mit der Zusammensetzung des Trägervereins, in dem nicht nur Russland sitzt, sondern auch die Ukraine: Russland rauswerfen? Die Lage ist kompliziert, der Leiter des Museums Karlshorst Jörg Morré spricht von der Quadratur des Kreises. Der Ort ist historisch: Im Museumsgebäude unterzeichneten die Oberbefehlshaber der Wehrmacht in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 vor Vertretern der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs die bedingungslose Kapitulation. 



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