Energie – RWE will auf Gasumlage verzichten


Ein RWE-Gaskraftwerk mit mehrere dampfenden Türmen, gelegen in einem Naturschutzgebiet im Kreis Lippe.

RWE, hier das Gaskraftwerk Gesteinwerk in NRW, will die Gasumlage nicht in Anspruch nehmen. (imago stock&people)

Vorstandschef des Energiekonzerns, Krebber, sagte in Essen, RWE sei ein finanzstarkes und robustes Unternehmen. Man erwäge deshalb, darauf zu verzichten, Verluste aus der Gasersatzbeschaffung für diese Umlage geltend zu machen. Krebber nannte es grundsätzlich richtig, dass die Gasumlage von den Kunden getragen werden soll. Dadurch gebe es Anreize, wegen der steigenden Preise weiterhin Gas einzusparen.

Die Umlage soll die Versorgungssicherheit gewährleisten und greift ab Anfang Oktober. Sie kommt Importeuren wie Uniper zugute, die teureren Ersatz für ausbleibende Gasmengen aus Russland finanzieren müssen. Es werden erhebliche Kostensteigerungen für viele Verbraucher erwartet. Die Höhe der Umlage soll kommenden Montag bekanntgegeben werden.

Weiterführende Informationen

In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen, den wir laufend aktualisieren.

Diese Nachricht wurde am 11.08.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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