Die Beiträge sinken, der Jahresüberschuss steigt trotzdem – und zwar erheblich. Ein Weniger an Naturkatastrophen macht sich bemerkbar in der Bilanz.


Zerstörungen in Ahrbrück

Naturkatastrophen wie die im Ahrtal im Juli 2021 sorgten bei den Versicherern für ein großes Minus.

(Foto: imago images/Eibner)

München Der größte öffentliche Versicherer in Deutschland hat im vergangenen Jahr trotz sinkender Beitragseinnahmen deutlich mehr verdient. Die Versicherungskammer steigerte ihren Jahresüberschuss um 76 Prozent auf 304 Millionen Euro, wie das zum Sparkassenverbund gehörende Unternehmen am Freitag mitteilte.

Die Beitragseinnahmen nahmen dagegen von 9,3 auf 8,9 Milliarden Euro ab. Hier machte sich unter anderem bemerkbar, dass es im Bereich Lebensversicherungen branchenweit weniger Einmalbeiträge gab.

Unter anderem profitierte die Versicherungskammer von einem Rückgang der Schäden aus Naturereignissen gegenüber dem Vorjahr. Damals hatte das Unternehmen den höchsten Schadensaufwand seiner Geschichte verbucht und einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

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