Deepfake-Gesetz – Britische Regierung will manipulierte intime Aufnahmen bestrafen


Dominic Raab, britischer Justizminister, im Frühjahr 2022

Dominic Raab, britischer Justizminister, im Frühjahr 2022 (picture alliance / empics / Joe Giddens)
Zur Begründung sagte Justizminister Raab, man müsse mehr tun, um Frauen und Mädchen zu schützen. Mit Hilfe spezieller Programme können Bilder mittlerweile so manipuliert werden, dass pornografische Inhalte mit Aufnahmen einer bestimmten Person so verschmolzen werden, dass sie authentisch aussehen. Als Beispiel für Missbrauch führte die britische Regierung eine Internetseite an, die im vergangenen Jahr 38 Millionen Zugriffe verbuchte, auf der Frauen virtuell ausgezogen worden seien.

Den Angaben zufolge sollen weitere Straftbestände eingeführt werden. Unter anderem geht es um die Weitergabe eines intimen Bildes ohne Zustimmung der betroffenen Person oder die Installation von versteckten Kameras, die solche Aufnahmen ermöglichen. Streng geahndet werden soll auch die Androhung, solche Bilder zu verbreiten, um Menschen zu erniedrigen oder zu verunsichern.

Diese Nachricht wurde am 25.11.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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