BR Volleys qualifizieren sich mit furioser Leistung für die nächste Runde


Der deutsche Meister aus Berlin zeigt eine tolle Teamleistung und besiegt in der Champions League Aluron Warta Zawiercie.

BR Volleys-Angreifer Ruben Schott ragte beim Sieg gegen Warta Zawiercie aus einem glänzend aufgelegten Team heraus.

BR Volleys-Angreifer Ruben Schott ragte beim Sieg gegen Warta Zawiercie aus einem glänzend aufgelegten Team heraus.Andreas Gora/imago

„Es geht um etwas bei dem Spiel“, hatte Cedric Enard vor dem letzten Gruppenspiel der Volleyball Champions League gesagt. Für die BR Volleys ging es am Mittwochabend gegen Aluron Warte Zawiercie um den sicheren Einzug in die nächste Runde. Die hat der deutsche Volleyball-Meister mit dem 3:0 (25:22, 25:17, 25:19)-Sieg als Tabellenzweiter hinter Halkbank Ankara erreicht.

Von Anfang an war den Berliner Spielern die Entschlossenheit anzumerken, sich gegen den polnischen Tabellendritten durchzusetzen. Von Anfang an zeigte Diagonalangreifer Marek Sotola, warum es richtig war, dass ihm die BR Volleys die wichtige Funktion als Hauptangreifer zugetraut hatten. Zuspieler Johannes Tille, Außenangreifer Ruben Schott und Mittelblocker Anton Brehme gaben alle drei eine nachhaltige Bewerbung bei Deutschlands polnischem Bundestrainer Michal Winiarski ab, der am Mittwoch als Coach von Warta Zawiercie in die Max-Schmeling-Halle gekommen war.

Schott tat sich dabei nicht nur in Annahme und Abwehr hervor, sondern punktete immer wieder clever, variantenreich und öfter mal per Pipe aus dem Hinterfeld. Tatsächlich spielten sich die Berliner immer mehr in einen Flow.

Schon im Hinspiel hatten sie die Polen in Zawiercie mit 3:1 besiegt. Damals hatte das Team von Winiarski vor allem im Aufschlag einen schwarzen Tag erwischt und den Berlinern mit 31 Aufschlagfehlern etliche Punkte einfach so geschenkt. Am Mittwoch mussten sie den Ausfall ihres Liberos Santiago Danani verschmerzen. Der Argentinier, der vorige Saison noch mit den BR Volleys deutscher Meister geworden war, saß verletzt am Spielfeldrand und schaute mit versteinerter Miene zu, wie seine Kollegen kein Mittel fanden gegen die Schmetterschläge von Sotola und Tim Carlé oder die Schnellangriffe von Saso Stalekar und Brehme. Wie sie durch die Aufschläge der Berliner unter Druck gesetzt wurden. 

In allen Mannschaftsteilen zeigten die BR Volleys vor 5120 Zuschauern eine glänzende Leistung. Schott lachte, als er zum wiederholten Mal den generischen Block clever anschlug und den Punkt zum 19:15 im dritten Satz ergatterte. Die Berliner hatten Spaß auf dem Feld. Das Sotola den Matchball zum 25:19 als Ass servierte und damit seinen 16. Punkt unter Dach und Fach brachte, passte zum Abschluss des gelungenen Abends in der Max-Schmeling-Halle, in der Schott (15 Punkte) das Team als frisch gewählter MVP durch das Spalier der Fans führte.



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