Bitcoin-Kurs aktuell im News-Blog: Stabilisierung unter 17.000 Dollar


Krypto-Blog

  • Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Cyber-Devise. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt.
  • Auch das Interesse an anderen Kryptowährungen wie Ethereum (Ether), Cardano oder Solana ist hoch.
     
  • Was bewegt den Krypto-Sektor, wo liegen Perspektiven und Trends? Neue Entwicklungen aus der Branche lesen Sie hier.


Nach der Pleite der Handelsplattform FTX hat Start-up-Investor Frank Thelen sein Engagement für Kryptowährungen verteidigt. Die aktuellen Kursbewegungen seien primär von »Makro-Ängsten« getrieben, langfristig gehe er davon aus, dass der Preis für Ether »in den nächsten Monaten« steigen werde. Er selbst bleibe investiert.

Bitcoin bleibt in meinen Augen ein zuverlässiger Wertspeicher

Frank Thelen gegenüber dem Spiegel

Erst im Februar hatte Thelen die 100.000-Dollar-Kursmarke für Bitcoin ausgerufen und eine »signifikante Wertsteigerung« noch innerhalb des Jahres prognostiziert. Derzeit liegt der Kurs bei rund 16.000 Dollar.

Thelen war nur einer von zahlreichen Prominenten, die sich in Deutschland in der Vergangenheit für Kryptowährungen eingesetzt haben. 

»Drei Millionen« hätte er in seiner Wallet, sang etwa der Rapper Bushido im vergangenen Jahr, seine Kollegen Sido und Kool Savas veröffentlichten bereits vor Jahren eine eigene Kryptohymne: »Sie erzählen von Bubble, aber Digga, wir hodlen«, rappten die beiden, und: »Mach aus ‘nem Hunni ‘ne Million!« Savas hatte sich in einem Tweet selbst als »Kryptoholiker« bezeichnet.
Auf eine Anfrage des SPIEGEL, wie sie nach dem Kurssturz zu ihrer Werbung für Kryptowährungen stehen, reagierten die Prominenten nicht.


Der angeschlagene Kryptowährungsbroker und -verleiher Genesis hat einem Medienbericht zufolge einen Sanierungsberater engagiert. Genesis habe die Investmentbank Moelis & Company damit beauftragt, Optionen wie eine mögliche Insolvenz zu prüfen, berichtete die „New York Times” am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Unternehmen habe mit Blick auf eine Insolvenz noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Es sei aber auch möglich, dass ein Bankrott noch abgewendet werden könnte. Bei Genesis war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Genesis hatte am Vortag Medienberichte über eine bevorstehende Insolvenz zurückgewiesen. Allerdings hatte die Firma zuvor die Kreditvergabe und Rückzahlungen vorläufig eingestellt. Auch die Kryptobank BlockFi steht einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Aus. Die Kryptobörse FTX beantragte vor rund zwei Wochen in den USA Gläubigerschutz, nachdem Kunden als Reaktion auf die heimliche Verschiebung von Einlagen im Volumen von zehn Milliarden Dollar massenhaft Gelder abgezogen hatten.


Europäische Kunden der insolventen Kryptobörse FTX könnten womöglich schneller an ihr Geld kommen als andere. Die Gelder der europäischen Tochter FTX Europe AG seien nicht mit denen des restlichen Unternehmens vermischt worden, wie Insider dem Handelsblatt berichteten.


Die Wiener Krypto-Handelsplattform Bitpanda hat eine Lizenz der Finanzaufsicht Bafin erhalten. 


Der Krypto-Broker Genesis kämpft um frisches Kapital für seine Kreditabteilung. Dabei warnte er potenzielle Investoren informierten Kreisen zufolge, dass das Unternehmen womöglich Konkurs anmelden müsse, wenn seine Bemühungen scheitern.

Wie zu hören ist, hat Genesis in den letzten Tagen versucht, mindestens 1 Milliarde Dollar an frischem Kapital zu beschaffen. Unter anderem sei mit dem Krypto-Börsenriesen Binance über eine mögliche Investition verhandelt worden. Bislang sei noch keine Finanzierung zustande gekommen, hieß es.

Genesis hatte am 10. November mitgeteilt, rund 175 Millionen Dollar säßen auf dem Handelskonto des Unternehmens bei der kollabierten Börse FTX fest – und in der Folge die Möglichkeit von Abhebungen gestoppt. 

“Wir haben keine Pläne, in Kürze Konkurs anzumelden”, erklärte ein Genesis-Sprecher per E-Mail. “Unser Ziel ist es, die aktuelle Situation einvernehmlich zu lösen, ohne dass ein Konkursantrag gestellt werden muss. Genesis führt weiterhin konstruktive Gespräche mit den Gläubigern.”

Ein Vertreter von Binance lehnte eine Stellungnahme ab.


Bitcoin fällt auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Die wichtigste Cyber-Währung liegt 3,2 Prozent im Minus bei 15.730 Dollar.


Da Bitcoin weder als Zahlungssystem noch als Anlageform geeignet erscheint, sollte er regulatorisch auch als keines von beiden behandelt – und damit legitimiert werden, meinen Ulrich Bindseil und Jürgen Schaaf. Lesen Sie hier ihren Gastkommentar:


In der fortgesetzten Abwärtsbewegung des Kryptomarkts steht die zweitgrößte Digitalwährung, Ether, deutlich stärker unter Druck als Bitcoin. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Teil der von der Pleitebörse FTX gestohlenen Vermögenswerte im Volumen von 663 Millionen Dollar derzeit von Ether in andere Token umgetauscht werden. Insgesamt hatte die Person oder Organisation, die FTX überfallen hat, 288 Millionen Dollar erbeutet.

Der Blockchainanalyse-Spezialist Chainalysis teilte am Sonntag in Tweets mit, dass die von FTX gestohlenen Mittel „in Bewegung“ seien. Einiges sei bereits von Ether zu Bitcoin verschoben worden, wahrscheinlich, um „Kasse zu machen“.

Am Montag notiert im frühen Handel Bitcoin 0,7 Prozent leichter bei 16.134 Dollar, nach einem Minus von 2,4 Prozent am Sonntag. Ether fallen weitere 1,2 Prozent auf 1.128 Dollar. Am Sonntag gab es einen Kursrutsch um 5,7 Prozent.


Am Kryptomarkt geht die Angst vor einer Sogwirkung und damit vor weiteren Pleiten um. „Die FTX-Insolvenz ist verheerend für die gesamte Kryptowährungsbranche“, erklärte Dan Ashmore, Analyst beim Branchendienst Coinjournal. Auch Eric Demuth, Mitgründer und CEO von Bitpanda, sagt: „Wir wissen alle nicht, wie viele Firmen – auch solide Firmen – in Schwierigkeiten kommen, weil sie bei FTX Gelder verloren haben. Hier warten sicher noch einige Überraschungen auf uns.“ Er sei fest überzeugt, dass noch einige andere unregulierte Börsen in die Pleite rutschen.


Die weltweit führende Kryptowährungsbörse Bitget gibt bekannt, dass sie ihren Schutzfonds auf 300 Millionen USD aufstocken wird, um den Kryptonutzern einen besseren Schutz und mehr Sicherheit zu bieten. Dies ist Teil der umfassenden Bemühungen von Bitget, das Vertrauen des Kryptomarktes nach dem Zusammenbruch von FTX, der den Nutzern massive Verluste beschert hat, wiederherzustellen.

Der auf 300 Millionen US-Dollar aufgestockte Schutzfonds wird aus beliebten Kryptowährungen mit hoher Liquidität wie Bitcoin, Tether und USD-Coin zusammengestellt. Die Börse hat sich verpflichtet, den Wert des Fonds für die nächsten drei Jahre ohne Auszahlung zu sichern. Wenn der Wert des Fonds sinkt, weil der Bitcoin-Preis sinkt, wird Bitget die Position weiterhin abdecken, um sicherzustellen, dass der Saldo zu keinem Zeitpunkt weniger als 300 Millionen US-Dollar beträgt. Um Transparenz zu gewährleisten, sind alle Informationen über den Fonds öffentlich zugänglich, und die Nutzer können die Wallet-Adressen einsehen.


Über ihr Programm „Gemini Earn“ hat die Kryptobörse Gemini Coins seiner Kunden lange an den Kryptobroker Genesis weitergegeben. Er verlieh die Coins an Hedgefonds und andere Profi-Investoren. Angesichts der Kurseinbrüche im Zuge der FTX-Pleite bekommt Genesis die verliehenen Kryptokredite nun jedoch nicht mehr zurück – und Genesis-Kunden sitzen ebenfalls auf dem Trockenen.


Der Kollaps der Kryptowährungsbörse FTX reißt einem Zeitungsbericht zufolge BlockFi mit in den Abgrund. Die Kryptobank bereite sich auf einen Insolvenz-Antrag vor, schrieb das “Wall Street Journal” am Dienstag. Zu Wochenbeginn hatte das Unternehmen eingeräumt, durch die Pleite bei FTX stünden “signifikante” Summen im Feuer. Außerdem stoppte der Geldverleiher sämtliche Abhebungen. Im Juli hatte FTX noch eine Option zum Kauf von BlockFi unterzeichnet.

Bei FTX soll Insidern zufolge mindestens eine Milliarde Dollar an Kundengeldern verschwunden sein. Der bisherige Firmenchef Sam Bankman-Fried wies den Vorwurf heimlicher Transaktionen zurück. Dem Insolvenzantrag zufolge könnten mehr als eine Million Gläubiger Ansprüche anmelden.


„Ich habe es vermasselt“, soll Bankman-Fried in einer Telefonkonferenz mit Investoren erklärt haben. Er wäre „unglaublich, unvorstellbar dankbar“, wenn neue Investoren helfen könnten.


Nach dem Rutsch auf ein Zwei-Jahres-Tief stabilisiert sich der Bitcoin-Kurs bei 16.789 Dollar. Für Aufregung hatte gesorgt, dass die weltgrößte Kryptobörse Binance die Sparte FTX.com des mit Liquiditätsproblemen kämpfenden Rivalen FTX doch nicht übernehmen will. 

Daraufhin war Bitcoin erstmals seit 2020 unter die Marke von 16.000 Dollar gerutscht. „Kursbewegungen dieser Art verdeutlichen die Fragilität des Kryptomarktes. Anleger sollten sich der Risiken von Digitalwährungen bewusst sein“, sagte Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank.


Nach einem Tweet des Binance-CEO kommt es zu einem Bankrun bei FTX – und anschließend übernimmt sein Unternehmen den Konkurrenten. In den sozialen Medien würde man diese Aussage jetzt mit allerhand Emojis ausschmücken, die ungläubiges Staunen ausdrücken – so unfassbar ist der Vorgang. Finanzredakteur Dennis Schwarz kommentiert:


Es war eine Nachricht, die die gesamte Kryptobranche am Dienstag überrascht hat: Die größte Kryptobörse der Welt, Binance, will große Teile des Geschäfts des Rivalen FTX, der drittgrößten Kryptobörse, übernehmen. An den Kryptomärkten sorgt das für einen Ausverkauf.


FTX-Gründer Bankman-Fried verliert Vermögen schneller als jeder andere Milliardär

Der drastische Kurseinbruch bei der Kryptowährung FTT wirkt sich auch auf das Vermögen von Sam Bankman-Fried aus. In der Spitze wurde das Vermögen des Gründers auf 26 Milliarden Dollar geschätzt. Anfang der Woche lag es laut den Berechnungen des Bloomberg-Billionaires-Index bei 15,6 Milliarden Dollar und am Dienstagabend nur noch bei knapp einer Milliarde Dollar – ein Minus von 94 Prozent. Damit habe Bankman-Fried schneller als jeder andere Milliardär vor ihm sein Vermögen wieder verloren.

FTT ist die Währung der Kryptobörse FTX, die der 30-Jährige gegründet hat. Sie brach innerhalb eines Tages um 74 Prozent ein und kostete in den frühen Morgenstunden nur noch 5,62 Dollar. Bankman-Fried musste sein Unternehmen am Dienstag an Konkurrenten Binance notverkaufen, um einen Bankrun zu verhindern. Der Finanzdienstleister Bloomberg geht davon aus, dass Bankman-Frieds Anteil an der Kryptobörse durch den Verkauf wertlos werden wird. Gleiches gilt für seinen Anteil an dem Hedgefonds und Marketmaker Alameda, den Bankman-Fried ebenfalls gegründet hat.


Die Krise auf dem Krypto-Markt weitet sich aus. Am Dienstag wurde die Kryptobörse FTX notverkauft, an Marktführer Binance, wie die Unternehmen über Twitter mitteilten.

Das führte so einer neuen Welle an Panikverkäufen an den Kryptomärkten. Der Bitcoin fiel am Dienstagabend um über zehn Prozent, auf 18.499 Dollar. Das sorgte auch für Probleme bei Amerikas börsennotierte Kryptobörse Coinbase. Sie meldete in verschiedenen Ländern Ausfälle.

Wir haben Verbindungsprobleme. Bitte versuchen Sie es später erneut. Ihr Geld ist sicher.

Mitteilung auf der Coinbase-Webseite

Für die Nutzer ist das jedoch extrem ärgerlich, da sie gerade dann, wenn sie ihre Kryptowährungen verkaufen wollen, nicht an ihre Tokens kommen. Der Aktienkurs von Coinbase gab im New Yorker Handel um über 14 Prozent nach.


Es ist eine große Niederlage für Milliardär Sam Bankman-Fried: Der Gründer der Kryptobörse FTX muss große Teile seines milliardenschweren Unternehmens verkaufen.


Ein Streit zwischen zwei der größten Kryptobörsen der Welt – Binance und FTX – erschüttert die gesamte Branche.


Nach der Erholungsrally nehmen Anleger bei Kryptowährungen Gewinne mit. Bitcoin fällt rund fünf Prozent auf 19.730 Dollar. Ethereum gibt fast sechs Prozent auf 1485 Dollar nach

Die US-Zwischenwahlen nebst Inflationsdaten zügeln den Risikoappetit der Marktakteure, da größere Überraschungen nicht ausgeschlossen werden können

Analyst Timo Emden von Emden Research


Die Marktkapitalisierung des gesamten Kryptomarktes stieg laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap auf Wochensicht um rund zehn Prozent. Damit sind alle Cyberdevisen wieder mehr als eine Billion Dollar wert – das ist der höchste Wert seit Mitte September.

Die Gründe für die Rally sind dabei unterschiedlich. Ein Überblick:


Der Bitcoin notiert seit Dienstagabend wieder über der Marke von 20.000 Dollar. Auf Tagessicht legte die älteste und wichtigste Kryptowährung am Dienstag knapp vier Prozent zu. Am Mittwochvormittag steht sie laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 20.200 Dollar.

Damit endet eine knapp dreiwöchige Durststrecke, in der der Bitcoin konstant unter der 20.000er-Marke lag. Das war der längste Zeitraum seit Ende 2020, als die Digitalwährung die Schwelle das erste Mal durchbrach. Anschließend verdoppelte sich der Kurs binnen drei Wochen.

Allerdings ist das Marktumfeld nun ein anderes. Der Bitcoin bewegt sich drei Monaten seitwärts, jeder Ausbruchversuch nach oben scheiterte spätestes an der Marke von 25.000 Dollar. Damit ist auch trotz der aktuellen Aufwärtsbewegung der langfristige Abwärtstrend weiterhin intakt. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus mehr als 50 Prozent.


Bald drei Wochen ist es her, dass der Preis der Kryptowährung Bitcoin das letzte Mal über der Marke von 20.000 Dollar lag. Die Analysten der Bank of America (BofA) haben trotzdem gute Nachrichten für Kryptoanleger: Sie sehen Anzeichen dafür, dass Investoren die Cyberdevise wieder als sicheren Hafen in turbulenten Marktzeiten sehen.


Angesichts der Schwäche an den US-Aktienmärkten hält sich Bitcoin vergleichsweise gut. Trotz steigender Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed hält sich die wichtigste Kryptowährung weiter über der Marke von 19.000 Dollar. Derzeit liegt der Preis laut der Website Coinmarketcap bei 19.142 Dollar.

Für den Analysten Edward Moya vom Online-Broker Oando ist diese Stabilisierungsphase eine gute Nachricht für langfristig orientierte Bullen. „Im Moment scheint Bitcoin für viele eine langfristige Wette zu werden“, meint er.

Sollte der US-Auswahlindex S&P 500 in dieser Gewinnsaison nachhaltig unter die Marke von 3.600 Punkten fallen und die Cyber-Devise sich oberhalb von 18.400 Dollar halten, „kann der Krypto-Winter offiziell als beendet bezeichnet werden“. Bereits am vergangenen Freitag ging der S&P 500 bei 3583 Punkten aus dem Handel.

Bei knapp oberhalb von 18.400 Dollar liegen beim Bitcoin die Tiefpunkte der vergangenen Monate. Deswegen hat diese Marke laut Charttechnik hohe Relevanz. Nach Meinung von Martin Utschneider, technischer Analyst bei der Privatbank Donner & Reuschel, besteht die Chance auf Bodenbildung im Bereich zwischen 18.400 und 17.500 Dollar.

Als die US-Notenbank im März dieses Jahres mit den Zinserhöhungen begann, lag der Kurs noch bei rund 45.000 Dollar.

Angesichts dieser deutlichen Kursverluste in den vergangenen sieben Monate sollten Anleger auf einen möglichen Bruch dieser Bastion achten. Utschneider erwartet dann weitere Ausverkäufe, die nächste Anlaufstelle liegt seiner Meinung nach bei 12.500 Dollar mit dem großen Risiko noch weiterer Verluste.


Die dezentrale Finanzplattform Mango Markets ist nach eigenen Angaben von Hackern um den Gegenwert von rund 100 Millionen Dollar erleichtert worden.
Der Angriff begann mit zwei Konten, die mit dem Stablecoin USD Coin finanziert wurden, wie die Plattform am Mittwoch via Twitter mitgeteilt hat. Die Konten nahmen große Positionen in Mango-Perpetual-Futures ein, wodurch der Preis des Mango-Tokens in die Höhe schoss.

Der Preissprung schuf einen nicht realisierten Gewinn aus den Futures. Der Angreifer nutzte dies, um etwa 100 Millionen Dollar netto aus dem Protokoll in einer Reihe von Token zu leihen und abzuheben – und ließ die Einleger mit nichts zurück, so Mango.

“Dieser Vorfall hat dazu geführt, dass das gesamte verfügbare Kapital aufgebraucht ist”, teilte die Plattform auf Twitter mit. Die Hacker, hieß es weiter, kommunizierten mittlerweile mit Mango und hätten “Verhandlungsbereitschaft signalisiert”.


Nun rächt sich, dass die Kryptobranche nicht frühzeitig auf die Regulierungsbehörden zugegangen ist. Diese nutzen die Skandale der vergangenen Monate, um durchzugreifen. Sie warten nicht auf Gesetze. Sie schaffen Fakten mit Klagen und außergerichtlichen Einigungen. Und so zeigen die Behördenchefs und Staatsanwälte, die sich gerade in den USA gern als „Sheriffs der Finanzwelt“ inszenieren, dass sie mächtiger sind, als viele gedacht hatten.


Die Aufregung am Finanzmarkt ist aktuell groß. Die Aktienkurse sind zuletzt deutlich gestiegen, während die Anleiherenditen und der Dollar nachgaben. Auslöser sind nachlassende Zinssorgen. Davon profitiert auch der Kryptomarkt.


Nach Handelsblatt-Recherchen haben mehrere Kooperationspartner die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Krypto-Start-up Eternyze ausgesetzt. Der Grund: Eternyze steht in Verbindung mit dem russischen Oligarchen Wladimir Potanin.


Die Strafe für Kim Kardashian ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Börsenaufsicht und eine ganze Reihe weiterer Regulierer und Staatsanwälte in den vergangenen Monaten den Druck auf die Kryptobranche verstärken. Mit drei großen Offensiven haben sie in den USA auf sich aufmerksam gemacht, die die einst schnell wachsende Welt der Blockchains und Coins nachhaltig verändern könnten.


Was ist der Bitcoin?

Gemessen an der Marktkapitalisierung ist der Bitcoin aktuell die größte Kryptowährung der Welt. Die ersten Bitcoins wurden im Januar 2009 geschürft. Das macht die Cyberdevise gleichzeitig zur ältesten der Welt. Angesichts der zunächst fehlenden Nachfrage wurde der Wert der Digitalwährung auf Grundlage der Miningkosten bestimmt. Der lag 2010 bei 0,08 Cent.

Dabei skizzierte Satoshi Nakamoto, so lautet das Pseudonym des Bitcoin-Entwicklers, bereits im Jahr 2008 die Idee einer unabhängigen Digitalwährung. Ob es sich beim Erfinder tatsächlich um einen Japaner handelt, ist bis heute unklar.

Wie funktioniert das Mining von Bitcoin?

Mining beschreibt den Prozess rund um die Erzeugung (Schürfen) neuer Coins. Beim Bitcoin basiert das Mining auf dem sogenannten Proof-of-Work-Verfahren. Das bedeutet: Computersysteme der Miner lösen komplexe mathematische Aufgaben, verifizieren darüber Transaktionen und speichern sie auf der Blockchain. Letztere wird im Laufe der Zeit immer länger, da beim Mining stetig neue Blöcke an die Blockchain gekettet werden. Für die Bereitstellung der Rechenleistung erhalten die Miner eine Belohnung – die neu geschürften Coins.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Die Geldmenge von Bitcoin ist begrenzt. Maximal 21 Millionen Coins fasst die Software. Tatsache ist: Je mehr Coins im Umlauf sind, desto komplexer werden die mathematischen Aufgaben, um weitere Coins zu schürfen. Das wiederum erfordert noch höhere Rechenleistungen, sodass sich mittlerweile das Schürfen von Bitcoin zu einem hart umkämpften Geschäft entwickelt hat. Aus Kostengründen rentiert sich das Mining über Geräte von Privatnutzern inzwischen nicht mehr. Derweil beläuft sich die Zahl existierender Bitcoins auf mehr als 19 Millionen. Die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins wird voraussichtlich allerdings erst im Jahr 2140 erreicht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

  • asd
  • les
  • lfr
  • neu
  • loe
  • jr
  • sas
  • jut
  • wik





Source link