Atemwegserkrankung – RKI und Divi verzeichnen deutlichen Anstieg der RSV-Erkrankungen


Eine Ärztin kommt aus einem Stationszimmer im Krankenhaus.

Auch in den Kinderkliniken wird ein Anstieg der Zahl an RSV-Patienten verzeichnet. (dpa / Wolfram Kastl)

In den kommenden Wochen sei mit weiter steigenden Zahlen bei der Atemwegserkrankung zu rechnen, heißt es im RKI-Wochenbericht. Auch die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz Divi, spricht von einer angespannten Situation. Generalsekretär Hoffmann sagte der Deutschen Presse-Agentur, bei Kleinkindern sei es keine Kurve mehr, sondern die Werte gingen senkrecht nach oben. In mehreren Bundesländern, darunter Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, gebe es schon jetzt kaum ein freies Kinderbett in Kliniken mehr.

Bereits im Spätsommer 2021 hatte es eine unüblich hohe RSV-Welle gegeben – die Lage aktuell sei aber schlimmer, sagte Hoffmann. Nicht nur in Deutschland, sondern generell auf der Nordhalbkugel gebe es ein dramatisches epidemisches Geschehen.

RSV-Erkrankungen verlaufen meist harmlos, für Säuglinge und Kleinkinder kann das Virus jedoch bedrohlich sein und zu schweren Erkrankungen führen.

Diese Nachricht wurde am 25.11.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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